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In den Räumen der ehemaligen BSL Ticketprint AG in Luzern, wo bis vor kurzem Druckmaschinen ratterten, wurde nun ein Eventlokal mit diversen Arbeitsräumen eröffnet. Die Oberholzer Online Marketing GmbH beauftragte Massholzbau, ihren Büroraum mit Holzelementen aufzuwerten.

Ein leerer Fabrikraum mit 150m² Fläche, hell und hoch. Wie macht man nun daraus ein arbeitsfreundliches und kollaboratives Umfeld für 5 Personen? Klaus Oberholzer, Inhaber der Oberholzer Online Marketing GmbH, holte sich die Innenarchitektin Lea Mergenthaler von Raumwerk+ beratend zur Seite und beauftragte uns, den relativ kahlen Raum mit Holzelementen auszustatten.

Warm und schlicht

Der Charakter der ehemaligen Fabrik wurde überwiegend belassen, sodass unsere schlichten und rohen Holzelemente im Kontrast dazu Wärme ausstrahlen. Der Kunde entschied sich für die helle Kombination aus Fichte und Tanne, die je nach Element mit harzbeschichteten Multiplexplatten abgedeckt wurden.

Eingebaut wurde ein Podest aus Holz, der den Raum um eine weitere Ebene ergänzt. Die Herausforderung lag darin, den schiefen Boden auszugleichen. Dieses Problem wurde in Detailarbeit durch Anpassungen am Holz gelöst. Auf dem Podest soll stehend gearbeitet werden, sodass die Tische zu diesem Zweck hoch und schmal ausgerichtet sind, während die Bürotische breit gehalten wurden für mehr Fläche. Die Arbeitsflächen bestehen aus den pflegeleichten Multiplexplatten und bieten einen dunklen Kontrast zum hellen, flächig genutzten Holz.

tischecke

Das Team arbeitet hauptsächlich digital, ohne physisches Ablagesystem. Umso wichtiger ist es, dass weiteres Büromaterial nicht ins Auge sticht. Hierfür wurden Schränke installiert, die gleichzeitig als Sitzfläche genutzt werden können und daher inkognito bleiben. Dasselbe Prinzip wurde in der Küche ausgeführt. Hier wirken die Schränke schlicht, weil sie in die Nischen eingearbeitet sind. Es steht weder optisch noch effektiv etwas im Weg.

Nach einer Weile

Im Büroalltag wird das Holz stark beansprucht werden. Bald kommt der Winter und das Holz bekommt eine Ladung Wasser, Dreck und Salz ab. Daher ist Wartung und intensive Pflege unabdingbar. Im halbjährigen Rhythmus werden wir uns um das Holz kümmern, damit die Teammitglieder langfristig Freude daran haben.